Wenn tchibo seinen Kaffeereport präsentiert, dann sind die Zeitungen wieder gefüllt mit allerhand Zahlenwerk rund um unser Lieblingsgetränk. Schwerpunkt der aktuellen 12. Ausgabe ist das Thema „Verzicht“. 77,3 Prozent der Österreicher bekennen sich jedoch zur Aussage „Egal ob Krise oder nicht – Kaffee ist mir wichtig“ und immerhin noch zwei von drei Österreichern können sich überhaupt nicht vorstellen auf Kaffee zu verzichten. Traurigkeit erzeugt bei 55,3 Prozent schon alleine der Gedanke auf Verzicht von Kaffee. Zum Glück können sie sich gleich wieder durch Konsum eines Kaffees von dieser Traurigkeit befreien, da Kaffee auch die Ausschüttung von Glückshormonen anregt.
Im Burgenland gaben 73,5 Prozent der Befragten an, zumindest einmal pro Tag zur Kaffeetasse zu greifen. Damit liegt das Burgenland über dem Österreichschnitt und auch deutlich vor Wien. 1.040 Tassen jährlich werden im Schnitt von jedem Burgenländer über 15 Jahren getrunken. Das für seine Kaffeehäuser berühmte Wien schafft es mit 978 Tassen pro Jahr nicht über die Tausendermarke. Dass im Burgenland der Kaffee einen besonderen Stellenwert hat, wird auch in folgendem Ausspruch deutlich:
„Die Burgenländer haben ihre bewegte Vergangenheit nur deshalb so eindrucksvoll überstehen können, weil sie sich ob des regelmäßigen Konsums von schwarzem Mokka immer in einem leicht berauschten Glückszustand befanden.“
Auch diese Aussage lässt sich durch die durch Kaffee angeregte Ausschüttung des Glückshormons Dopamin belegen.
Die Bedeutung von Oberschützen und unseres Hauses im Speziellen für die Geschichte des Kaffees in Österreich erfahren Sie beim „Kaffee schnuppern im Röstmuseum“.